1. Einleitung
Die Erde, der fünft größte Planet unseres Sonnensystems, ist der einzige bekannte belebte Himmelskörper. Leben wird vor allem erst durch die Atmosphäre ermöglicht, welche die Erde wie ein etwa 500 km dicker Schutzmantel umgibt. Die sogenannten Treibhausgase*, wie Kohlenstoffdioxid*, Methan* und Distickstoffoxid*, teilhalogenierte Fluorkohlenwasserstoffe*, perfluorierte Kohlenwasserstoffe* und Schwefelhexafluorid* verhindern die Wärmerückstrahlung von der Erdoberfläche ins Weltall, so dass die Temperatur der Erde auf Grund des natürlichen Treibhauseffekts* in der Atmosphäre konstant auf einem Niveau um 15° C bleibt  1]. Ansonsten würden auf der dann unbewohnbaren Erde bitterkalte -18° C herrschen  2]. Doch die Auswertungen von Klimadaten zeigen eine noch nie zuvor festgestellte Erwärmung des globalen Klimas. Seit der letzten Eiszeit vor ungefähr 12.000 Jahren gab es kein so großes Wetterextrem. Der Klimawandel ist mittlerweile Realität. Der deutsche Klimaforscher Hermann Flohn erkannte 1941, dass wir Menschen nicht ganz schuldlos an dieser Klimaerwärmung seien:
„Damit wird aber die Tätigkeit des Menschen zur Ursache einer erdumspannenden Klimaänderung, deren zukünftige Bedeutung niemand ahnen kann.“  [3]
Er entdeckte, dass menschliche Aktivitäten seit Beginn der Industrialisierung im 18. Jahrhundert zu einem Anstieg der Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre führen. Wissenschaftler rechnen mittlerweile aufgrund des anthropogenen Treibhauseffekts* bis zum Jahr 2100 mit einem Anstieg der mittleren Erdtemperatur von bis zu 6° C1. Die Erderwärmung würde eine Verschiebung der Klimazonen und eine Veränderung der regionalen Klimabedingungen mit sich ziehen. Desweiteren birgt der drohende Klimawandel weit schwerwiegendere Folgen. Aufgrund des Abschmelzens der polaren Eiskappen würde sich der Meeresspiegel bis zum Jahr 2100 um 10 bis 90 cm 1 erhöhen, was eine Überflutung ganzer Inselstaaten zur Folge hätte. Außerdem würde es durch eine Veränderung der Niederschlags- und Verdunstungsverhältnisse zu einer Austrocknung der Böden und damit zu Schwierigkeiten bei der Nahrungsmittelproduktion, sowie zu extremen Wetterverhältnissen wie Wirbelstürmen und Dürreperioden kommen.[4]
Diese Prognosen offenbaren uns akuten Handlungsbedarf. Wir alle und insbesondere die Politiker stehen in der Verantwortung, wirksame Maßnahmen für den Klimaschutz und zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen zu ergreifen. Als eine solche Maßnahme hat der deutsche Bundestag die Förderung von erneuerbaren Energien als Zielsetzung ausgegeben. Daraus resultierend trat 2009 eine Novellierung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes* in Kraft. Allein 2006 ergab der Ausbau erneuerbarer Energien eine CO2-Freisetzungsminderung von insgesamt rund 97 Millionen Tonnen. Im darauf folgenden Jahr waren es bereits 115 Millionen Tonnen des klimaschädlichen Kohlenstoffdioxids weniger.[5]
Inhaltlich gesehen werde in unserer Facharbeit zunächst einmal die im Landkreis Rotenburg/Wümme vorhandenen Erneuerbaren Energien vorgestellt. In Bezug zum Seminarfach Biologie wird speziell die Biogaserzeugung und -nutzung beleuchtet. Anhand der Beispielanlage BRAHA Bioenergie GmbH & Co.KG aus Godenstedt wird die Verfahrensbeschreibung einer zweistufigen Biogasanlage dargestellt. Nach Schilderung der Voraussetzung für Biogasanlagen wird kurz die durch die Novellierung des EEG hervorgerufene Entwicklung der Biogastechnologie aufgezeigt und anschließend erfolgt eine allgemeine Schilderung bezüglich der Vorkommen von Biogasanlagen im Landkreis. Abschließend folgen nach einer Beschreibung der Flächenentwicklung der landwirtschaftlichen Nutzfläche die ökologischen Auswirkungen von Biogasanlagen. 
In gleichberechtigter Weise wird die Windenergie als zweites konkretes Beispiel für erneuerbare Energien im Landkreis vorgestellt, was den Schwerpunkt des geografischen Teils der Facharbeit bildet. Nach einer allgemeinen Einführung, in der Aufbau und Funktionsweise von Windenergieanlagen beschrieben werden, folgt ein Statement bezüglich der Voraussetzungen von Windenergienutzung, sodass dann die Windenergie im Landkreis betrachtet wird. Des Weiteren wird der Windpark Wilstedt exemplarisch beschrieben, worauf dann ein Vergleich zwischen dem Windpark Wilstedt und den Windrädern in Tarmstedt folgt. Abschließend werden die Umweltauswirkungen der Windenergienutzung beleuchtet.
1.1 Theoretische Einbettung des Facharbeitsthema
Eine nicht zu unterschätzende Bedeutung für unsere fächerübergreifende Projektarbeit spielt sowohl die Lehre von den Daseinsgrundfunktionen (Kulturlandschaft) als auch die Geofaktorenlehre (Naturlandschaft). Als Daseinsgrundfunktionen sind hierbei arbeiten, sich bilden, versorgt werden, am Verkehr teilnehmen und miteinander kommunizieren zu nennen. Durch erneuerbare Energien entstehen zusätzliche Arbeitsplätze und neue Ausbildungsberufe. Desweiteren wird der Handel insbesondere mit biologischen Waren betrieben, sodass der regionale Handel und somit die hiesige Transportbranche gestärkt werden.[6] Eine weitere Handelsform stellt der Verkauf von Strom, Wärme und Gas dar, wodurch die Bevölkerung mit Energie versorgt wird.[7] Um auf dem aktuellen Stand der Entwicklung zu sein, besteht die Möglichkeit, sich auf Fachveranstaltungen zu informieren. Nichtsdestotrotz müssen gewisse Geofaktoren für erneuerbare Energien vorausgesetzt werden. Für nachwachsende Rohstoffe müssen günstige klimatische Anbaugegebenheiten vorhanden sein, was bedeutet, dass die Pflanzen ausreichend mit Wasser versorgt werden und vor extremen Witterungsverhältnissen geschützt sein müssen. Zudem ist es erforderlich, dass auch die Bodenbeschaffenheiten in Bezug auf pH-Wert*, Bodenacidität* und Bodentypen stimmig sind.[8] Auch die geographische Lage ist von Bedeutung, da für Biomassen genügend Anbauflächen zur Verfügung stehen müssen und speziell für Windenergie ausreichend Luftzirkulation zustande kommen muss, sodass auch auf das Relief eine tragende Rolle zukommt[9]. Für unsere Facharbeit jedoch viel relevanter sind die geoökologischen Forschungsmethoden. Dabei wird durch Datengewinnung und Analytik versucht, räumliche Sachverhalte „in Karten und Diagrammen sowie Belegen und Auswertungen mittels multivariater Statistik und digitalen Datenverarbeitungen darzustellen“[10]. Konkret wäre hierbei die Methode der Geländearbeit zu nennen, mit der wir die Entwicklung der Anbauflächen untersuchen werden.[11] Als weitere Methode dient uns der Nachweis von Fremdstoffen, da wir beabsichtigen, Bodenproben zu untersuchen, um so Aufschlüsse über die geeigneten Anbauflächen zu erlangen.7
2. Energie
2.1 Physikalische Definition Energie
Allgemein betrachtet ist Energie (Formelzeichen E) die in einem physikalischen System gespeicherte Arbeit oder die Fähigkeit eines physikalischen Systems, Arbeit zu verrichten. Von Arbeit spricht man, wenn eine Kraft F auf einen Körper in Richtung des Weges s wirkt. Physikalische Energie ist demnach das Produkt aus der Kraft und dem Weg (E=F*s). Energie kann physikalisch betrachtet weder erzeugt noch vernichtet werden. Dieses enthält der Energieerhaltungssatz*, nach dem die in der Natur vorkommenden verschiedenen Energieformen kinetische Energie (Bewegungsenergie), potenzielle Energie (Lageenergie), magnetische, chemische und elektrische Energie, sowie Gravitations-, Kern-, Strahlungs- und Wärmeenergie ineinander umgerechnet und weitgehend umgewandelt werden können[12]. Die offizielle Einheit der Energie ist, genau wie die der Arbeit, Joule (J). Für elektrische Energie wird meistens die Einheit Kilowattstunde (kWh) verwendet. Dabei entspricht eine Kilowattstunde 3,6 Mio. J.[13]
2.2 Energiequellen
Der Energieverbrauch eines Landes wird als Primärenergieverbrauch bezeichnet, der sich aus dem Endenergieverbrauch und den Verlusten zusammensetzt, welche bei der Erzeugung der Endenergie* aus der Primärenergie* unumgänglich sind. Jeder deutsche Bürger „verbraucht“ im Durchschnitt 6500 kWh Strom pro Jahr[14] zum Heizen, Beleuchten, Waschen, Kochen, Kommunizieren und für weitere alltägliche Dinge. Doch woher stammt diese Energie, ohne die wir Menschen mittlerweile nicht mehr leben könnten?
Zunächst einmal unterscheidet man zwei Formen von Energiequellen, auf der einen Seite die nicht-erneuerbaren Energien* und auf der anderen Seite die erneuerbaren oder auch regenerativen Energien*. Der Unterschied zwischen diesen zwei Formen besteht darin, dass die nicht-erneuerbaren Energien begrenzt sind. Die Energie der erneuerbaren Energien, welche „von sich rasch erneuernden Quellen stammen und die sich in natürlichen Prozessen selbst regenerieren“[15] birgt somit den Vorteil, dass die Vorkommen nie komplett erschöpft werden. Nicht-erneuerbare Energien regenerieren sich zwar auch, doch dieser Prozess geht in so langwierigen Zeiträumen vonstatten, die eine Endlichkeit der Ressourcen nach sich ziehen.  Zu den nicht-erneuerbaren Energien zählen Kohle, Erdöl, Erdgas, Torf, Ölsande und Ölschiefer sowie Nuklide*. Unter erneuerbare Energien fallen Biogasenergie (chemische Energie), die Wasserkraft (potenzielle und kinetische Energie), Sonnenenergie (Strahlungsenergie), Windenergie (kinetische Energie) und geothermische Energie (thermische Energie).[16] Der Anteil der nicht-erneuerbaren Energien betrug im Jahr 2008 92.7% (davon 11,6% Kernenergie*) am Gesamtprimärenergieverbrauch (14.003 Petajoule). Demnach betrug der Anteil erneuerbarer Energien 7,3% des Gesamtprimärenergieverbrauchs.[17]
2.3 Problematik der nicht-erneuerbaren Energiequellen
Für die Energiepolitik in Deutschland ist hauptsächlich das Bundeswirtschaftsministerium zuständig. Als Ziele hat es die drei Aspekte Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit kundgetan:
Zunächst einmal muss dafür gesorgt werden, dass der Energiebedarf der Bundesrepublik zu jeder Zeit gedeckt wird. Da Deutschland nur über eine geringe Menge an eigenen Rohstoffen verfügt, ist die Bundesrepublik in besonderem Maße auf Importe aus dem Ausland angewiesen, was eine Abhängigkeit mit schwerwiegenden Versorgungsengpässen beherbergen könnte. Zusätzlich ist das Bundesministerium für einen funktionierenden Energiemarkt mit marktwirtschaftlichen Strukturen ohne Monopole verantwortlich. Das genannte Ziel der Umweltverträglichkeit beinhaltet „eine möglichst schonende Nutzung der natürlichen Ressourcen“ sowie „wirksamen Klimaschutz“[18]. Der Ausbau von erneuerbaren Energien, die Reduzierung des Energiebedarfs, sowie die Verminderung der umweltschädigenden Emissionen* sind Initiativen der Bundesregierung, um dieses Ziel zu erreichen, welches nicht-erneuerbare Energien ebenso wie die Versorgungssicherheit nur bedingt erfüllen können.17 Denn bei der Umwandlung der chemischen Energie der fossilen Energieträger* in elektrische Energie werden die fossilen Brennstoffe verbrannt. Bei dieser Verbrennung der organischen Stoffe wird CO2 freigesetzt, das in die Atmosphäre gelangt[19]. Doch die CO2-Emissionen sind nicht der einzige Nachteil nicht-erneuerbarer Energien. Da sich ihre Quellen relativ langsam regenerieren, könnte dies ein weltweites Versorgungsproblem mit sich ziehen, da die fossilen Energiequellen irgendwann verbraucht wären. Bei einigen Energiequellen werden die Ressourcen und Reserven bereits in der näheren Zukunft verbraucht sein[20].
3. Erneuerbare Energien
Die energie- und umweltpolitischen Diskussionen in Deutschland werden seit mehr als drei Jahrzehnten durch die energiebedingten Umweltauswirkungen maßgeblich mitbestimmt. Beispielsweise fokussiert sich gegenwärtig die öffentliche Diskussion unter anderem auf die möglichen Folgen des anthropogenen Treibhauseffekts. Zur Vermeidung oder zumindest zur Reduktion der energiebedingten Umweltauswirkungen gelten regenerative Energien oft als „Hoffnungsträger“. In diesem Kapitel werden von daher alle im Landkreis Rotenburg/Wümme vorhandenen erneuerbaren Energien vorgestellt[21].
3.1 Sonnenenergie
Die Sonne, die der am nächsten an der Erde befindliche Stern ist, ist direkt oder indirekt die Quelle fast aller verfügbaren Energien unseres Planeten. Diese gewaltige Menge an Energie auf der Sonne stammt aus Kernfusionen* im Inneren der Sonne, wo die Temperatur ungefähr 15 Millionen °C beträgt[22]. Als langfristig sichere Energiequelle liefert die Sonne jährlich eine Energiemenge, die den Energiebedarf Deutschlands um etwa das achtzigfache übersteigt.[23] Allerdings hängt das Potenzial der Sonnenenergie „von der Lokalität, Jahres- und Tageszeit und den Wetterbedingungen“21 ab. Auf der Karte[24] wird deutlich, dass europäische Staaten im Gegensatz zu Ländern in Äquatornähe ein relativ geringes Potenzial haben. Auf der Erde wird die Energie in unterschiedlichster Weise genutzt: Zum einen lässt sich die Sonnenenergie indirekt nutzen, das heißt die Sonne verursacht etwas, was zu einem neuen Energieträger führt (Beispiel: Wind). In diesem Kapitel wird dagegen die direkte Umwandlung von Sonnenenergie zu thermischer beziehungsweise elektrischer Energie  beleuchtet.
3.1.1 Solarkollektoren                                                                   
Solarkollektoren, umgangssprachlich auch Solarzellen genannt, sind mittlerweile allgegenwärtig. Unzählige Dächer im Landkreis Rotenburg/ Wümme sind mit diesen Kollektoren bedeckt. Sie sind ein probates Mittel mit der aus der Sonnenenergie gewonnenen Wärme selbst etwas zum Klimaschutz beizutragen. Doch was geschieht überhaupt in diesen Kollektoren? Zunächst einmal unterscheidet man offene und gesperrte Systeme von Solarkollektoren. Bei beiden wird die Strahlungsenergie des Sonnenlichtes in thermische Energie des Wassers umgewandelt. Bei offenen Systemen läuft diese Energieumwandlung direkt auf dem Dach ab: Das Wasser wird direkt durch die Kollektoren geleitet und dort erhitzt, bevor es in Wasserheizungen die Wohnräume eines Hauses erwärmt. Bei gesperrten Systemen gibt es zudem auch eine Luftheizung, bei der anstelle des Wassers Luft durch die Kollektoren zirkuliert und danach direkt in die Wohnräume gespeist wird[25].
3.1.2 Photovoltaik                                                                                                 
Im Gegensatz zu Solarkollektoren können Photovoltaik-Anlagen die Sonnenenergie in elektrische Energie umwandeln. Diese Fähigkeit beruht auf dem fotoelektrischen Effekt*, den Henri Becquerel 1839 entdeckte. Photovoltaik können sowohl als selbstständige als auch zusätzliche Energiequellen dienen. Viele Taschenrechner, Straßenschilder und kleinere Lampen beziehen ihre gesamte Energie aus Photovoltaik. Als zusätzliche Energiequelle wird Photovoltaik meist ans elektrische Netz gebunden. Allerdings wird Photovoltaik deutschland-, wie auch weltweit nur sehr wenig genutzt, da es aufgrund der sehr hohen Stromkosten (6000$/kW) noch nicht rentabel ist.[26]
3.2 Geothermische Energie
Als Quelle dieser erneuerbaren Energieart dient die Wärme im Inneren der Erde (griechisch: geo = die Erde; therme = die Wärme). Aufgrund radioaktiven Verfalls in den Elementen des flüssigen Gesteins in der Erde regeneriert sich diese Wärme und ist daher endlos, wodurch das Potenzial der geothermischen Energie riesig ist und quantitativ gesehen 50.000-mal häufiger vorkommt als die fossilen Energiequellen. Geothermische Energiegewinnung ist, da die Energie mithilfe von Vulkanen und Geysiren an die Erdoberfläche transportiert wird, stark von der Lokalität abhängig. Das beherbergt einen schwerwiegenden Nachteil, der die weltweite Förderung an geothermischer Energie weit einschränkt, da sich nur die Spitzen der tektonischen Platten* effizient eignen. Hier wird die Wärme dann hauptsächlich zum heilenden Baden, zur Erwärmung von Haushalten oder zur Umwandlung in elektrische Energie genutzt. Im folgenden Kapitel soll dieser Vorgang der Umwandlung genauer betrachtet werden.[27]
3.2.1 Produktion von elektrischer Energie aus geothermischer Energie
Bedeutsam für die Energiewirtschaft ist die Nutzung der geothermischen Energie zur Gewinnung von elektrischer Energie. Dies kann in verschiedenen Kraftwerkstypen[28] geschehen, in all denen mithilfe von heißem Wasser oder Wasserdampf ein Generator über eine Turbine angetrieben wird, wodurch bei dieser Form der Energieumwandlung keine Treibhausgase entweichen können und sich so durch diese billige, erneuerbare und ökologisch annehmbare Energiegewinnung aus geothermischer Energie die Emissionen jener schädlichen Gase reduzieren ließen.30 Der Beitrag der Geothermie zur Stromerzeugung auf diesem Weg ist gegenwärtig noch nicht von Bedeutung, eine weitere Möglichkeit die Erdwärme zu nutzen sind kleinere, für die private Nutzung konzipierte Anlagen:
3.2.2 Private Erdwärmeanlagen
Bei dieser Nutzungsform der geothermischen Energie, den Erdwärmeanlagen, werden vor Beginn eines Hausbaus Schlauchsysteme (Erdwärmesonden) ins Erdreich geführt, durch die kaltes Wasser oder andere Kältemittel[29] zirkulieren, das aufgrund der konstanten Temperatur in vierzig bis sechzig Metern Tiefe (10-15°C) erwärmt wird und mithilfe von Wärmepumpen für 100% der benötigten Energie zur Heizung der Wohnräume genutzt wird. Die Erdwärmeanlagen werden jedoch mit Hilfe von Pumpen betrieben, die wiederum stromabhängig sind. In Deutschland arbeiten bereits 65.000 solcher Erdwärmeanlagen, deren Verteilung von dem standortbedingten Potenzial für geothermische Energie abhängt[30] und die im Landkreis Rotenburg/ Wümme bei einigen Hausbauten anzutreffen sind[31].
3.3 Biogasenergie
Im folgenden Teil unserer wissenschaftspropädeutischen Arbeit werden wir auf die Biogasnutzung und -erzeugung im Landkreis Rotenburg/Wümme eingehen. Dabei wird zuerst das Funktionsprinzip und die Entstehung von Biogas eingehend behandelt und anschließend das zweistufige Anlagenprinzip am Beispiel der BRAHA Biogas GmbH & Co. KG erläutert. Ferner wird hierbei die Funktionsweise der Gasaufbereitung exemplarisch betrachtet und zudem die Entwicklung der Biogastechnologie auf Grund des novellierten Erneuerbaren-Energie-Gesetzes (EEG) aufgezeigt.
3.3.1 Entstehung von Biogas
Der biologische Abbau von organischer Biomasse* zur Gewinnung von Biogas läuft unter Luftabschluss  in vier Teilschritten ab, an denen jeweils verschiedene Bakterien beteiligt sind.[32] Die zu vergärenden Substrate* werden zu Beginn durch Mikroorganismen in einfache organische Verbindungen wie Zucker und Fettsäuren zerlegt. Fermentative Mikroorganismen verstoffwechseln diese Zwischenprodukte zu Wasserstoff und Kohlendioxid sowie zu kurzkettigen Fettsäuren. Essigsäure bildende Bakterien produzieren hieraus anschließend Essigsäure, Wasserstoff und Kohlendioxid. In der letzten Phase entsteht durch Methan bildende Bakterien das Biogas, das sich aus dem energiereichen Methan (50-75%), Kohlendioxid (25-45%) sowie geringen Anteilen Wasser (2-7%), Schwefelwasserstoff (unter 1%) und Spurengasen (unter 2 %) zusammensetzt.[33]
3.3.2 BRAHA Bioenergie GmbH & Co. KG Godenstedt
Die im September 2005 von zwei Landwirten, die ihre Milchproduktion aufgaben, in Betrieb genommene Biogasanlage hat eine elektrische Leistung von 600kW. Bei der Biogasanlage der BRAHA Bioenergie GmbH & Co. KG handelt sich um eine standardisierte zweistufige Biogasanlage mit einer mittleren Verweilzeit* von 160 Tagen. Als Inputstoffe werden ausschließlich nachwachsende Rohstoffe wie Maissilage und Grassilage verwendet. Besonders innovativ bei dieser Anlage ist zum einen die Wärmeleistung, mit der die betriebseigenen Wohngebäude beheizt werden, als auch zum anderen die Gas-Aufbereitungsanlage mit einer Leistung von 600 Nm³/h. Nachfolgend wird deren Aufbau und Funktionsweise beschrieben.[34]
3.3.2.1 Verfahrensbeschreibung der zweistufigen Anlage
Für ein zweistufiges, kontinuierlich laufendes Verfahren sind mindestens drei Behälter nötig: ein Fermenter, ein Nachgärer und ein Gärproduktlager. Der Fermenter* bildet den Ausgangspunkt und gleichzeitig das Herzstück der Anlagenkonstruktion. Über einen Feststoffdirekteintrag wird dieser mit den nötigen Substraten beschickt. Bei dieser Durchflussanlage wird das Substrat dem Faulraum kontinuierlich zugeführt und das gegorene Substrat in den Nachgärer abgeleitet. Zudem kann der Fermenter noch über eine Vorgrube beschickt werden, welche der Zwischenlagerung von Gülle oder des Aufbereitens (Zerkleinerung, Verdünnung, Mischen) des Gärsubstrates dient. Entscheidend bei dem Fermenter, in unterschiedlichen Aufbauten (Stahl oder Beton, rechteckig oder zylindrisch) möglich, ist, dass dieser gas- und wasserdicht sowie lichtundurchlässig errichtet wird. Eine integrierte Rühreinrichtung sorgt für die Homogenität des Substrates, das je nach Ausgangsmaterial unterschiedlich stark zur Ausbildung von Schwimm- und Sinkschichten neigt. Zudem wird durch das Aufrühren das Entweichen des Gases aus dem Substrat gefördert. Das fest installierte Heizsystem sorgt für die Aufrechterhaltung der Prozesstemperatur, wobei mit der Abwärme aus dem BHKW* geheizt wird, welche bei der Verbrennung des Gases entsteht. Von dem Fermenter aus gelangt das vergorene Substrat nun in den Nachgärbehälter, sodass die Nutzung des bei der Nachgärung entstehenden Biogases möglich wird und gleichzeitig Emissionen und Gerüche gemindert werden.[35] In dem zweiten Fermenter werden noch 20% des möglichen Gasertrages gewonnen, so dass eine maximale Gasausbeute immer gewährleistet ist. Der Gasentwicklungsprozess bedingt, dass sowohl der Fermenter als auch der Nachgärer die gleichen Umweltbedingungen für Bakterien bereithalten. Als Milieubedingungen kann man zusammenfassend beschreiben, dass in dem Fermenter eine nahezu sauerstofffreie Atmosphäre herrscht und das Substrat eine konstante Temperatur im mesophilen (40 – 42 Grad Celsius) und einen pH-Wert im neutralen Bereich (6,7 – 7,5) hat. Vom Nachgärer aus gelangt das vergorene Substrat in ein Endlager.[36] Das gewonnene Biogas wiederum gelangt über Druckleitungen in das Blockheizkraftwerk. Hierbei handelt es sich um einen herkömmlichen Gas- oder Dieselmotor, der einen Generator zur Stromerzeugung antreibt. Bei solchen Anlagen kann die Primärenergie zu 90% ausgenutzt werden, sodass die Energie in Form von 30% Strom und 60 % Wärme frei wird.[37]
3.3.3 Voraussetzungen für Biogas
Viel entscheidender bei der Standortwahl für eine Biogasanlage als die Rohstoffnähe ist hingegen eine gesicherte Erschließung. Als technische Vorraussetzung muss neben einer geeigneten Zuwegung für den Transportverkehr vor allem ein ausreichend großer Stromanschluss an das öffentliche Netz vorhanden sein. Nichtsdestotrotz zeigt sich die geographische Lage einer Biogasanlage als eine nicht zu unterschätzende Voraussetzung. Zwar birgt die Nähe zu bewohnten Gegenden gerade während der Erntephase allerhand Probleme, jedoch bringt die bei der Gasverbrennung entstehende Wärme bei einem geeigneten Wärmekonzept zwischen Anlage und Abnehmer für beide Seiten zusätzliche wirtschaftliche Vorteile. Allerdings müssen speziell für den Maisanbau auch die geoökologischen Grundlagen beachtet werden. Voraussetzungen bezüglich der Bodenacidität und der im Boden gelösten Nährstoffe werden mit Hilfe von Bodenproben bestimmt, die im Institut für Boden und Umwelt an der LUFA Nord-West untersucht werden. Exemplarisch steht hierfür ein betriebsinterner Ackerstandort zur Verfügung.[38] Als düngetechnische Voraussetzung soll daher die Bodenprobe 014546 (Hauskoppel) dienen.
Für den Maisanbau wird ein pH-Wert zwischen 5,4 und 5,8 angestrebt, wobei der festgestellte pH-Wert durch Kalkzugabe erhöht werden muss. Beim Phosphorhaushalt wurde ein anzustrebender Wert von 5 mg in 100 g erzielt. Der Kaliumgehalt wurde mit ebenfalls 5 mg in 100 g mit niedrig bewertet, sodass eine zusätzliche Düngegabe von 260 kg je Hektar und Jahr für den optimalen Maisanbau notwendig ist. Demgegenüber wurde der Magnesiumgehalt mit 9 mg in 100 g als zu hoch eingestuft, was sich allerdings auf Grund der geringen Dosis nicht negativ auf den Anbau auswirkt. Zudem haben auch die Eigenschaften und die Lage der Böden entscheidenden Einfluss auf die Landnutzung. Für den Maisanbau sind dunkle, leicht humose, schnell erwärmbare Sandböden bei entsprechender Düngung gut geeignet, welche im Landkreis als häufige Bodenart vorhanden sind. Moorstandorte hingegen sind auf Grund ihrer Befahrbarkeitsprobleme während der Ernte und des geringen Nährstoffhaushalts problematisch. Die wärmeliebende Maispflanze benötigt eine ausreichende Abreifzeit von ca. 130 Tagen und hat einen hohen Wasserbedarf im Sommer, welcher in den hiesigen Breiten jedoch ausreichend gedeckt wird. Nichtsdestotrotz konnten Sorten entwickelt werden, die den Bedingungen dieses relativ weit im Norden gelegenen Anbaugebietes immer besser entsprechen und auch bei weniger Sonnenschein gut reifen.
3.3.4 Auswirkungen des EEG-Einstufige Biogasanlagen
Die Rahmenbedingungen für die Energiegewinnung aus Erneuerbaren Energien haben sich grundlegend geändert. Das novellierte EEG* berücksichtigt diese Entwicklung. Erklärtes Ziel ist es, den Wachstumskurs Erneuerbarer Energien auch in Zukunft zu sichern.[39]  Im Hinblick auf das EEG 2009 wurde eine Biogasanlagentechnik entwickelt, die speziell auf den Gülleeinsatz abgestimmt ist. Typische 500-kW-Biogasanlagen werden in der Regel zweistufig mit Hauptfermenter, Nachgärer sowie einem Gärrestlager gebaut. Hingegen ist es bei einer 150-kW-Anlage wirtschaftlicher, einstufig zu bauen, also auf den Nachgärer zu verzichten[40]. Das liegt insbesondere daran, dass Gülle wesentlich schneller vergärt als beispielsweise Maissilage. Da der Substratmix in einer 150-kW-Anlage mindestens 30 Masseprozent Gülle enthält, rechtfertigt das geringe Restgaspotential nicht die Investition in einen zusätzlichen Behälter. Wenn es sich um Außenbehälter handelt lassen sich bereits vorhandene Güllelager als Nachgärlager in das Anlagenkonzept integrieren. Der Fermenter leert sich lediglich durch einen Überlauf. Somit muss keine aufwändige Pumptechnik installiert werden.[41]
3.3.5 Biogasanlagen im Landkreis Rotenburg/Wümme
Derzeit gibt es insgesamt 63 Biogasanlagen mit einer Gesamtleistung von 28 MW. Zehn weitere Anlagen sind im Genehmigungsverfahren und fünf im Gespräch. Bei den neu beantragten Anlagen handelt es sich um kleinere Anlagen mit einer Leistung von mehr als 190kW elektrischer Leistung, die gerade nach der Novellierung des EEG 2009 wirtschaftlich interessant sind.[42] Aus der Karte der Biogasanlage im Landkreis Rotenburg/Wümme (Vgl. Anhang S.XXII) lässt sich schließen, dass die dezentralen Kraftwerke der Biogasanlagen überall im Landkreis verteilt sind und somit an keinerlei regionale Grenzen stoßen. Die Karte zeigt Ballungsräume zum einen in der ackerbaubetonten Region der Samtgemeinde Tarmstedt mit großen Einzelanlagen, sowie in der auf Viehhaltung spezialisierten Region in der Samtgemeinde Selsingen mit einer Vielzahl kleinerer Anlagen, wobei festzuhalten bleibt, dass die Karte auf Grund von Überschneidungen etwas verfälscht wird, was jedoch durch den erweiterten Ring der Cofermenter-Anlagen gekennzeichnet wird. 37 der insgesamt 63 Anlagen haben eine elektrische Leistung von 500 bis 1200kW.42 Die größte einzelne Biogasanlage ist die Neue-Bio-Energie GmbH in Deinstedt mit einer elektrischen Leistung von 900kW. Als größte Verbundbiogasanlage ist der Standort Westertimke zu nennen, an dem drei verschiedene Betreiber insgesamt 2,2 MW Strom einspeisen.[43] 
Nur wenige große Anlagen verfügen über ein Wärmekonzept, so dass diese auf Dauer wirtschaftliche Schwierigkeiten haben könnten. Eine Leistungssteigerung der Anlagen durch KWK* und Gaseinspeisung ist daher möglich, finanziell allerdings sehr aufwendig. Allein in den Samtgemeinden Zeven, Tarmstedt und Selsingen gibt es einen Verbund von Anlagen der anstrebt, die bestehenden Anlagen miteinander zu verbinden und so das Biogas zentral aufzubereiten und einzuspeisen.[44]
3.3.5.1 Flächenentwicklung im Landkreis
Im Folgenden wird die Entwicklung der landwirtschaftlichen Nutzflächen am Beispiel der Maisnutzung dargestellt. 1979 lag die Maisanbaufläche noch bei 5% der landwirtschaftlichen Nutzflächen (LN) im Landkreis. Die häufigste Nutzungsart war Grünland 55% der LN.[45] 1999 hingegen lag der Maisanbau bei ca. 27% der LN, wobei Grünland mit 45% weiterhin die häufigste Nutzungsart war.[46] Der Anstieg des Maisanbaus ist hierbei vor allem auf die gestiegene Nutzviehhaltung zurückzuführen. Im Jahre 2007 lag der Maisanbau dagegen schon bei beachtlichen 40% der LN, sodass Mais das flächenstärkste Anbauprodukt im Landkreis ist. Der Anteil des Energiemais betrug im selben Jahr 5,5 % der LN, was in etwa 13,8 % der Maisanbaufläche entspricht.[47] Schlussfolgernd bleibt festzuhalten, dass sich der Maisanbau in einem Zeitraum von etwa 30 Jahre nahezu verzwanzigfacht hat. Als Ursache ist hierfür vor allem der gestiegene Futterbedarf für Nutztiere zu nennen. Allerdings bewirkte besonders im Laufe der letzten 10 Jahre die zunehmende Zahl der Biogasanlagen eine Umstrukturierung der Anbauprodukte, hin zum Energielieferanten Mais.
3.3.6 Folgen der Biogasgewinnung
3.3.6.1 Vorteile
Neben dem reinen Energiegewinn aus der Biogasanlage bringt die Substratvergärung weitere Vorteile mit sich.[48] Der wichtigste Effekt der Umweltentlastung durch die Biogastechnik ist die Vermeidung von zusätzlichen Kohlendioxidemissionen im Vergleich zu fossilen Energieträgern.Die Erzeugung von Energie aus Biogas ist weitestgehend CO2 – neutral, das bedeutet, dass das bei der Verbrennung des Biogases freigesetzte CO2 vorher der Atmosphäre durch die Bildung der Biomasse entnommen wurde.[49] Das entstandene CO2 wird von den Pflanzen wieder vollständig assimiliert. Biogas ist folglich nicht klimarelevant.[50]Durch die Vergärung von Wirtschaftsdüngern* wird auch die Emittierung des klimawirksamen Gases Methan reduziert, das ansonsten unkontrolliert entweicht und wesentlich klimaschädlicher ist als CO2. Das in der Biogasanlage vergorene Substrat ist ein hochwertiger, biologischer Dünger, sodass eine Dungwertverbesserung zu attestieren ist. Da bei der Vergärung Kohlenstoff abgebaut wird, verengt sich das Kohlenstoff/Stickstoff (C/N)-Verhältnis der Gülle. Damit wird der Stickstoff besser verfügbar und seine Wirkung besser kalkulierbar. Organischer Stickstoff und Phosphor werden im Vergärungsprozess mineralisiert, so dass die Pflanzen diese Stoffe leichter aufnehmen können. Außerdem wird Mineraldünger eingespart, weil der Gärrest aus den Energiepflanzen wieder in den natürlichen Kreislauf zurückgegeben wird, was gleichzeitig auch zu einem aktiven Grundwasser- und Gewässerschutz führt, da so im wesentlichen auf eine Ausbringung von Pestiziden und zusätzlichen Mineraldüngern verzichtet wird. Im Vergleich zur üblichen Düngung gehen kaum noch Nährstoffe verloren, wodurch eine Ausspülung der Nährstoffe verhindert wird, was die Belastung von Grund- und Fließwasser abermals erheblich verringert.[49] Des Weiteren wird die Gülle durch die Vergärung dünnflüssiger. Dadurch besitzt sie bessere Ausbringungseigenschaften und dringt besser in den Boden ein. Die Vergärung reduziert außerdem die Geruchsentwicklung bei der Lagerung und Ausbringung von Gülle, weil im Verlauf des Gärprozesses die Geruchsstoffe der Gülle abgebaut und neutralisiert werden.[51] Somit kann die Gülle auch in Wohn- und Feriengebieten problemlos ausgebracht werden.[52] Außerdem erfolgt auf Grund der konstant hohen mesophilen Betriebstemperatur und der relativ langen Verweildauer eine Inaktivierung von Keimen und Unkrautsamen, wodurch eine Verunkrautung und das Wiedereinbringen von Pflanzen auf das Feld vermieden wird.[53] Durch die Veredelung zu hochwertigem Strom und Wärme kann bis zu 20.000 kg CO2 / Hektar gegenüber fossiler Energieproduktion eingespart werden. Eine weitere positive Auswirkung lässt auf die rastenden Kraniche und Gänse vermuten. Mais zählt zum Beispiel für die Kraniche als energiereichste Kost während des Zuges. Die Erntezeit von Mais, Ende September bis Mitte Oktober, fällt genau in die Zugzeit von Kranichen und Gänsen, so dass positive Effekte erzielt werden. Der GPS-Getreide-Anbau* kann auch positive Wirkungen auf den Naturschutz haben. Durch die Möglichkeit zum Anbau einer Folgefrucht bleibt der Boden länger bedeckt und wird so vor Erosion geschützt.[54] Das bewirkt wiederum eine Verhinderung der Abschwemmung sowie der Austrocknung von Böden in der Landwirtschaft. Die Energiepflanzenproduktion wirkt somit Ernteeinbußen entgegen, welche aufgrund von Trockenheit sowie Humusverlusten entstehen.[55]
3.3.6.2 Nachteile
Viele Produktionsaspekte, die bei einer Nutzung von Erntegut für den Nahrungsmittelmarkt oder für die Tierernährung wichtig sind, können bei einem primären Verwertungsziel Biogas entfallen, wie z.B. Hygiene, Reinheit und Qualität der Produkte. Diese veränderte Nutzung sowie der großflächige Anbau nachwachsender Roh- stoffe können mit erheblichen Auswirkungen auf Natur und Landschaft verbunden sein. So konnten Veränderungen im Anbauverhalten der Landwirte durch die Hinwendung zur Biogaserzeugung festgestellt werden. Dieses betrifft besonders die Ausdehnung substratliefernder Kulturen (z.B. Mais) was einen großflächigen Anbau nachwachsender Rohstoffe mit sich zieht.[56] [57] Vor allem besteht jedoch die Gefahr der Ausbreitung des Maiszünslers oder auch Maiswurzelbohrer genannt. Die Larve dieses Mais-Schädlings greift die Wurzeln der Maispflanzen an, was das Absterben der Pflanzen nach sich zieht.[58] Übliche Insektizide sind wirkungslos. Es wurde festgestellt, dass sich der Maiswurzelbohrer am leichtesten durch Fruchtwechsel bekämpfen lässt, da sich der Käfer auf die Nahrungsquelle Mais spezialisiert hat und eine einjährige Hungerperiode nicht überstehen kann.[59]      
Zudem besteht die Gefahr, dass die Bodenfruchtbarkeit langfristig Schaden nimmt, wenn eine rückstandslose Ernte erfolgt. Da keine Rückstandsmengen vorhanden sind, gerät der Humusabbau ins Stocken und der Kohlenstoff-Horizont im Boden nimmt ab. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht werden die Grünlandflächen nicht nur wie bisher zur Erzeugung von Tierfutter verwertet, sondern auch zur Herstellung von Grassilage für die Vergärung im Fermenter.    
Da die optimale Energieausbeute bei Grassilage aber nur dann erzielt wird, wenn das Grünland in kürzeren Abständen gemäht wird, hat dies eine häufigere Schnittnutzung und eine Intensivierung von Grünlandstandorten zur Folge.[60] Ferner zeigt sich, dass für die Auswirkungen auf Natur und Landschaft weniger die geographische Lage des Betriebes, sondern die Anlagenart ausschlaggebend ist: Reine NawaRo* - Anlagen sind fast immer mit den oben genannten negativen Begleiterscheinungen zu betrachten. „Integrierte Anlagen“ dagegen setzen zum großen Teil Stoffe ein, die im Betriebsablauf anfallen (meist Gülle). Da die Konzeption derartiger Anlagen häufig genau auf den einzelnen Betrieb ausgerichtet ist, gehen von diesen Anlagen geringere oder keine Veränderungen in der Flächenbewirtschaftung aus.[61]
3.4 Windenergie
Die Windenergie leistete 2007 den größten Beitrag zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien.[62] Bereits 2006 war der Anteil dieser Form der erneuerbaren Energie mit 5,5 % am gesamtdeutschen Stromverbrauch von 540 Milliarden Kilowattstunden beteiligt. Der Anteil aller in der Bundesrepublik vertretenen erneuerbaren Energien belief sich im selben Jahr auf 13,6 %. Somit wird schon jetzt deutlich, dass die Energiegewinnungsform mithilfe der Windkraft im Hinblick auf das im Erneuerbaren-Energien-Gesetz verankerte Regierungsziel im Jahr 2020 20% des Stroms aus erneuerbaren Energien zu gewinnen eine wichtige Rolle spielt.[63]        
Doch lässt sich der Anteil der Windenergie am Stromverbrauch überhaupt noch ausbauen, um dieses Ziel zu erreichen? Außerdem wird beleuchtet, wie eine Windenergieanlage funktioniert, welche Voraussetzungen für eine effektive Nutzung der Windenergie gewährleistet sein müssen, was für ökologische Folgen eine Windenergieanlage mit sich bringt und schließlich inwieweit die Windenergie im Landkreis Rotenburg /Wümme vertreten ist. All dieses wird, sofern möglich, am Beispiel des Windparks in Wilstedt erläutert. Der anschließend mit den Windenergieanlagen in Tarmstedt verglichen wird, um die Entwicklung der Windenergienutzung zu verdeutlichen. Damit der regionale Bezug nicht missachtet wird, werden in diesem Kapitel nur Onshore*- und keine Offshore*-Windparks betrachtet, da sich im Landkreis Rotenburg/ Wümme als Binnenlandkreis keine Windräder auf See drehen (können).
3.4.1 Der Wind                                                                                                 
Unter Wind versteht man im Allgemeinen die Bewegung von Luft in horizontaler Richtung. Wind entsteht als Folge des Ausgleichs von Luftdruckunterschieden, die wiederum hauptsächlich auf Temperaturunterschieden der Luft beruhen (warme Luft ist leichter), die durch ungleichmäßige Sonneneinstrahlung hervorgerufen werden. Somit ist die Windenergie eine transformierte Form der Sonnenenergie, wodurch die Windenergie nahezu endlos ist. Aufgrund der ablenkenden Kraft der Erdrotation (Corioliskraft*) strömt die Luft nicht in Richtung des Druckgefälles, sondern sie bewegt sich in der freien Atmosphäre infolge dieser Ablenkung parallel zu den Linien gleichen Luftdrucks (Isobaren), wohingegen die Winde in Bodennähe durch die Reibung an der Erdoberfläche für einen Druckausgleich vom Hoch*- zum Tiefdruckgebiet* sorgen. [64]
3.4.2 Die Windenergieanlage (WEA)
Um aus der Energiequelle Wind elektrische Energie zu erzeugen, bedarf es einenes Energieumwandlers*, der die kinetische Energie des Windes in Strom umwandelt. Dies geschieht mittlerweile größtenteils in Windenergieanlagen[65], die in diesem Kapitel dargelegt werden.
3.4.2.1 Aufbau einer WEA
Eine moderne Windenergieanlage besteht in der Regel aus den drei Hauptkomponenten Fundament, Turm, Gondel und Rotor[66]. Je nach Bauuntergrund wird entweder bei tragfähigem Boden ein Flachfundament oder bei weichem Boden (zum Beispiel in Mooren) eine sogenannte Tiefgründung mit Pfählen eingesetzt, um so einen stabilen Stand der Anlage zu gewährleisten. Auf das Fundament wird der Turm gesetzt, der aus drei verschiedene Turmtypen[67] bestehen kann. Aus ästhetischen Gründen werden heute vorwiegend konische Stahlrohrtürme verwendet. Auf den Turm folgt dann das Herzstück einer jeden Windenergieanlage, die Gondel[68]. Sie enthält „fast alle für den Betrieb der Anlage erforderlichen Komponenten: Antriebswelle, Hauptlager, Getriebe, Generator, Windrichtungsnachführung, Steuerungs- und Sicherheitssysteme und zum Teil auch den Transformator. An der Vorderseite der Antriebswelle ist der Rotor montiert, welcher aus der Nabe sowie den drei Rotorblättern besteht.“[69]
3.4.2.2 Funktionsweise einer WEA
Der Wind drückt auf die von einem Computer mithilfe der Windrichtungsnachführung in den Wind gedrehten Rotorblätter, deren Profil so konzipiert ist, dass auf der einen Seite ein Überdruck und auf der anderen ein Unterdruck erzeugt wird (Auftriebsprinzip*)[70] [71]. Infolgedessen beginnen die Rotorblätter sich bei ausreichender Windstärke zu drehen, wodurch die Blätter die kinetische Energie der bewegten Luftmassen entziehen. Die Blätter treiben durch ihre Drehbewegung den über die Antriebswelle verbundenen Generator an, der bei befriedigender Drehzahl die umgewandelte elektrische Energie ins regionale Stromnetz einspeist. Bei zu hoher Windstärke dreht der Computer die Rotorblätter automatisch aus dem Wind, bevor er nach Abschwächung des Windes die Anlage neu startet.[72]
3.4.2.3 Voraussetzungen für eine WEA
Um eine Windenergieanlage effektiv nutzen zu können, müssen gewisse Gegebenheiten für einen geeigneten Standort vorhanden sein. Zunächst einmal muss ein passendes Grundstück ausgewählt werden, das groß genug ist, um eine bestimmte Bodenfläche für den Turm, die Kontrollstation und die Zufahrtswege abzudecken. Ebenso müssen bei der Standortauswahl für eine WEA gesetzliche Vorschriften eingehalten werden. Hierzu zählt ein Mindestabstand zur nächsten Wohnbebauung, an der der Schallpegel einer Windenergieanlage nicht lauter als 45 Dezibel sein darf. Dies entspricht in etwa einem Abstand von 500 Meter. Oftmals schränkt die Landespolitik zusätzlich die Höhe einer Windenergieanlage ein[73], welches aber im Landkreis Rotenburg/ Wümme nicht der Fall ist[74].                                                   
Außerdem von Bedeutung sind das Relief und die Vegetation in  der näheren Umgebung, da sowohl Berge sowie Großstädte als auch Wälder im Laufe eines Jahres keinen konstanten Wind garantieren, der aber für eine effektive Windenergieanlage von großer Bedeutsamkeit ist. Denn neben dem Grundstück ist die Windleistung eine Voraussetzung für einen geeigneten Standort. Nur wenn die mittlere jährlich Windgeschwindigkeit zwischen vier bis fünf Meter pro Sekunde beträgt, lohnt sich die Errichtung einer Windenergieanlage. Die Windgeschwindigkeit ist aufgrund der dritten Potenz in der Windleistungsformel von entscheidender Bedeutung, deshalb sollten eine Reihe von Messungen der Windgeschwindigkeit am ausgesuchten Standort durchführt werden.[75]
3.4.3 Windenergie im Landkreis Rotenburg/Wümme                                        
Am 31. Dezember 2008 standen 20.301 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 23.902,77 Megawatt[76] in Deutschland. Mit 6.028,45 Megawatt[77] befindet sich rund ein Viertel der gesamtdeutschen Windenergieleistung bei 5.102 Windanlagen[78] im Bundesland Niedersachsen. Hiervon stehen 142 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 187 Megawatt im Landkreis Rotenburg/ Wümme[79].
Die Karte (Vgl. Anhang S. XXVII) zeigt die Windenergienutzung im Landkreis Rotenburg/ Wümme. Eingezeichnet sind die 15 Windparks des Landkreises, erkennbar an den weißen Quadraten mit schwarzen Buchstaben, sowie die Sonderbauflächen für Windenergieanlagen (fortlaufende Zahlen in roten Kreisen) auf ihrem jeweiligen Standort. In den zwei Legenden sind dann die Namen beziehungsweise ein nahegelegener Ort genannt. Über die Gesamtleistung der einzelnen Windparks und Sonderbauflächen sind in jenen allerdings keine Angaben gemacht. Für eine bessere Orientierung dienen die Begrenzungslinien der Samtgemeinden im Landkreis. Städte und Dörfer sind ebenso wie Wirtschaftswege und Straßen nicht enthalten. Ein Maßstab der Karte ist nicht angeben, allerdings ist davon auszugehen, dass die Karte maßstabsgetreu entworfen wurde. 
Die Karte offenbart, dass der gesamte Landkreis für Windenergie genutzt werden kann, da zum einen sowohl die Windparks als auch die Sonderanbauflächen für Windenergieanlagen über die gesamte Fläche des Landkreises verteilt liegen und zum anderen keine Zentren von Windenergie entstanden sind. Großräumige Lücken zwischen den beiden Formen der Bebauung der Landschaft mit Windenergieanlagen sind nur um die drei größten Städte des Landkreises Rotenburg, Bremervörde und Zeven vorhanden.
Dieses bestätigt die sorgfältige Planung, die die Landespolitik bereits in den 90er Jahren zum Thema Windenergie geführt hat. Im Regionalen Raumordnungsprogramm wurden aus Sicht der Politiker geeignete Flächen zur Nutzung der Windkraft ausgewiesen, um so einen Anlagenbau im Außenbereich zu vermeiden. Hierdurch sollte das Ziel eine vernünftige Entwicklung der Windkraft zu gewährleisten bei gleichzeitiger Berücksichtigung der Bedürfnisse von Mensch und Natur erreicht werden. Als Mittel zur Erreichung traten die Windparks hervor, in denen momentan maximal 16 Windenergieanlagen pro Windpark stehen. Der aktuell flächenmäßig größte ist der Windpark Wohnste bei Sittensen im Osten des Landkreises. In den 15 Windparks stehen momentan insgesamt 104 Windenergieanlagen bei 38 Windrädern in nicht raumbedeutsamen Flächen. Allerdings sind sowohl zwei geplante Windparks noch nicht gebaut als auch noch nicht alle Windparks komplett ausgebaut. Das heißt, dass in den nächsten Jahren weitere Anlagen hinzukommen werden, die wieder mit immensen Kosten zu Buche fallen. Um das Geschäft lukrativ zu machen, müssen diese Kosten, die für die Betreiber durch Bau und Pachtung entstehen, mit Hilfe eines Mindestabnahmepreises (zurzeit 9,2 Cent pro Kilowattstunde) für die Stromnetzbetreiber wieder eingeholt werden.[80]
3.4.3.1 Der Windpark Wilstedt
Ein weiterer der 15 Windparks im Kreis ist der Windpark in der Samtgemeinde Tarmstedt. Er wurde 2008 neu errichtet und am 01. Februar 2009 in Betrieb genommen. Auf einer Fläche von ungefähr 195 ha stehen neun Windenergieanlagen des Typs „E82“ der Firma Enercon, ein international tätiges Unternehmen, das momentan der Marktführer in Sachen Produktion von Windenergieanlagen in Deutschland ist (über 50% Marktanteile[81]). Dieser Anlagentyp ist speziell für mittlere Windstärken konzipiert und somit auch im Binnenland optimal nutzbar. Bei einer Nabenhöhe zwischen 78 Meter und 138 Meter und einem Rotordurchmesser von 82 Meter beträgt die Gesamthöhe dieses Anlagentyps um die 150 Meter. Die Nennleistung einer Windenergieanlage des Typs E82 beträgt 2.000 Kilowatt, wodurch die Gesamtleistung des Windparks Wilstedt bei 18 Megawatt liegt. Aufgrund dieser hohen Leistung wird der gewonnene Strom direkt ins öffentliche Netz eingespeist. Die Zevener Geest GmbH wollte als ursprünglicher Betreiber aus dem Windpark Wilstedt einen „Bürgerwindpark“ machen, sodass sich die Bürger an der Finanzierung des Parks beteiligen können, um schließlich am entstehenden Gewinn berücksichtigt zu werden. Doch diese Idee scheiterte an mangelndem Interesse und Ablehnung der Bürger. So zahlt jetzt der neue Betreiber des Windparks Wilstedt, wpd Bremen, die Pachtgebühren an die jeweiligen Verpächter, die einen großen Teil der Einnahmen der Gemeinde für wohltätige Zwecke zur Verfügung stellen.[82]
3.4.4 Entwicklung der Windenergienutzung
Sie begann mit Segeln im alten Ägypten um 3300 vor Christus und entwickelte sich zu modernen Windenergieanlagen zur Stromerzeugung: Die Nutzung der Windenergie[83]. Bevor deren Zukunft kurz betrachtet werden soll, werden im folgenden Kapitel die beiden Windenergieanlagen Wilstedt und Tarmstedt miteinander verglichen, um so die Entwicklung im Landkreis Rotenburg/ Wümme zu verdeutlichen.
3.4.4.1 Vergleich der Windenergieanlagen Wilstedt und Tarmstedt
Infolge des Ende 1990 verabschiedeten Stromeinspeisungsgesetzes, welches den Windenergieanlagenausbau[84] in ganz Deutschland ankurbelte, wurde im darauffolgenden Jahr die Errichtung von Windenergieanlagen finanziert durch Interessengemeinschaft aus Bürgern in Tarmstedt geplant. Im Gegensatz zu Wilstedt wurden im Jahr 1992 zunächst lediglich die Hälfte der vier Anlagen aufgestellt, bevor vier Jahre später zwei weitere Windräder errichtet wurden. Mit der Leistungssteigerung der Anlagen infolge neuer Technologien von 150 kW (Tarmstedt) 2000 kW (Wilstedt) je Windrad expandierten die Kosten für eine Anlage von 400.000 DM zu Tarmstedter Erbauungszeiten zu mittlerweile über zwei Millionen Euro. Bis heute ist es bei vier Windenergieanlagen im Standort Tarmstedt geblieben, es besteht jedoch die Möglichkeit, ein weiteres Windrad zu errichten, ohne unter die mit erheblichen finanziellen Mehrkosten verbundene Klassifizierung eines Windparks zu fallen82. Als ein solcher werden die im vorigen Kapitel beschriebenen Windenergieanlagen in Wilstedt geführt.
            Die Entwicklung im Landkreis ging eindeutig von einzeln aufgestellten Windanlagen mit geringer Leistung hin zu in Windparks komprimierten Anlagen mit gigantischen Leistungvolumina, um so eine möglichst effektive Nutzung der Windenergie bei gleichzeitiger Schonung der Umwelt zu erzielen[85].
3.4.5 Umweltauswirkungen Windenergie                                                       
Wie auch andere Bauwerke und Anlagen zur Energieerzeugung stehen Windkraftanlagen/Windenergieanlagen in Wechselwirkungen mit der Umwelt. Dazu gehören Auswirkungen auf die Tierwelt, Geräuschentwicklung, Schattenwurf oder Beein-flussung des Landschaftsbildes, welche im Folgenden erläutert werden.
3.4.5.1 Ökologische Folgen für Flora und Fauna
3.4.5.1.1 Windenergieanlagen als Gefahr für Flugtiere
Besonders kritisch ist hierbei der Vogel- und Fledermausschlag zu betrachten. Schon Anfang der 1980er Jahre wurde festgestellt, dass vermehrt Vögel an schnell rotierenden Flügeln zu Schaden kommen. Nach einer Studie des NABU von 2005 sterben in Deutschland jährlich etwa zwischen neun- bis achtzehntausend Vögel pro Kollision mit einer WEA, dem gegenüber stehen jedoch etwa fünf Millionen getöteter Vögel durch Straßenverkehr und Stromleitungen[86]. Betroffen vom Vogelschlag sind jedoch vor allem Greifvögel und Fledermäuse, da seit einigen Jahren bekannt ist, dass Fledermäuse an Windkraftanlagen verunglücken können.[87] In Niedersachsen sind überwiegend Fledermausarten wie der Große Abendsegler, der Kleine Abendsegler, die Breitflügelfledermaus, die Zwergfledermaus und die Wasserfledermaus vertreten, wobei einige dieser Arten stark gefährdet sind[88]. Es häufen sich die Kollisionen während der Zugzeit im August und September. Betroffen sind vor allem Arten, die im freien Luftraum jagen und/oder über große Strecken ziehen, wie der Große Abendsegler, die Breitflügelfledermaus oder der Kleine Abendsegler. Studien belegen, dass Windenergieanlagen für den Verlust der Jagdgebiete verantwortlich sein können. Kleinere Fledermäuse, deren Jagdgebiete sich nur auf einzelne Bäume oder Buschreihen begrenzen, sind somit kaum betroffen. Im Gegensatz dazu sind größere Fledermäuse, wie z.B. der Große Abendsegler, der [...] regelmäßig im freien Luftraum in Höhen von bis zu 150 m oder mehr über Wiese, Weiden, Felder und Wälder jagt“ stark gefährdet.[89]
Auch bestimmte Witterungsbedingungen wie zum Beispiel Temperatur und Windgeschwindigkeit begünstigen den Fledermausschlag. Fledermäuse sind in Deutschland nach dem Bundesnaturschutzgesetz „streng geschützte“ Tiere, sodass Kollisionen mit Fledermäusen vermieden werden müssen, zum Beispiel durch das Abschalten der Anlage zu bestimmten Jahreszeiten oder Witterungsbedingungen. Mittlerweile wurde jedoch festgestellt, dass kein direkter Kontakt zwischen Fledermaus und Windkraftanlage als Todesursache notwendig ist. Die Tiere erleiden stattdessen häufig ein Barotrauma. Dieses Platzen der Lungen wird durch Druckunterschiede in der Nähe der Anlagen ausgelöst.[90] Die niedrigeren Umdrehungsraten neuerer Anlagen kommen jedoch fliegenden Tieren zugute, da hier die Bewegungen für die Tiere besser kalkulierbar sind.
3.4.5.1.2 Veränderung des Landschaftsbildes
Ein weiterer Aspekt der für Aufsehen in der Bevölkerung sorgt, ist der Landschaftsverbrauch durch Windenergieanlagen. Der überwiegende Anteil heute installierter Windkraftanlagen befindet sich auf landwirtschaftlich genutzten Flächen. Kritiker halten vor, dass Windenergieanlagen folglich erhebliche Eingriffe in das Landschaftsbild verursachen und eine nachhaltige Verunstaltung alter, gewachsener Kulturlandschaften in nie da gewesenem Ausmaß bewirken.[91]  
3.4.5.2 Auswirkungen auf den Menschen
Zudem sind weitere ökologische Rückwirkungen auf den Menschen, wie z.B. der Schattenwurf zu nennen. Der Schattenwurf tritt unangenehm in Erscheinung, weil der Schatten einer WKA im Gegensatz zum Schatten von unbewegten Gegenständen aufgrund des drehenden Rotors periodische Helligkeitsschwankungen am Standort hervorruft.  Nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz darf der Schattenwurf durch Windkraftanlagen auf (bestehende) Wohnhäuser jeweils nicht mehr als 30 Stunden pro Jahr und 30 Minuten pro Tag betragen.[92] Als weiteren negativen Aspekt ist der sogenannte „Diskoeffekt“ zu nennen. Der „Diskoeffekt“ bezeichnet periodische Lichtreflexionen durch die Rotorblätter und trat vor allem bei Anlagen aus den Anfängen der Windenergienutzung auf, als noch glänzende Lackierungen an den Rotorblättern benutzt wurden. Mittlerweile werden die Oberflächen der Anlagen mit matten, nicht reflektierenden Lackierungen versehen. Insbesondere für die Anwohner wirkt sich oftmals auch die Hindernis-Befeuerung störend aus. Die auch bei Windkraftanlagen mit mehr als 100 Metern Höhe vorgeschriebene Hindernisbefeuerung dient der Sicherheit des Flugverkehrs, wobei ihr Blinkmuster charakteristisch ist. Ein weiteres Problem beherbergt der durch die Windenergieanlage ent- stehende Schall, welcher hauptsächlich durch das Windgeräusch der sich im Wind drehenden Rotorblätter hervorgerufen wird. Gängige Werte liegen zwischen 98 dB und 109 dB. Verblüffend ist, dass diese Werte an keinem Ort der Windenergieanlage tatsächlich erreicht werden. Die stärkste Wahrnehmbarkeit wird bei 95 % der Nennleistung angenommen, also bei Windgeschwindigkeiten zwischen etwa 10 m/s und 12 m/s in Nabenhöhe. Bei niedrigeren Windgeschwindigkeiten sind die Schallleistungspegel geringer, bei höheren werden sie von natürlichen Windgeräuschen überlagert.[93]
3.4.5.3 Ökologie Windpark Wilstedt
Als Genehmigungsauflage wurde ein Abstand von mehr als 1000 Meter zum nächst gelegenen Dorf auferlegt. Des Weiteren wurden zahlreiche Ausgleichsmaßnahmen getroffen. Zum einen wurde ein 9 m breiter Blühstreifen angelegt, welcher eine Fläche von ca. einem Hektar einnimmt und alle drei Jahre neu angesät wird. Zudem wurde eine Pflanzung von Hecken getätigt und eine Wachtelsaat eingerichtet, bei der Getreidefelder mit verdoppeltem Reihenabstand bestellt werden. Außerdem wurden noch Renaturierungsflächen von ca. zwei Hektar gebildet, indem diese Flächen komplett aus der landwirtschaftlichen Produktion entfernt wurden.[94]
4. Vor- und Nachteile erneuerbarer Energien
Die Vorteile erneuerbarer Energien sind zwar offenkundig, ihr Anteil am Energiemix ist in den OECD-Ländern* jedoch relativ gering. Der große Vorteil erneuerbarer Energien ist deren Beitrag zum Klima- und Umweltschutz. Da die Energieträger aus natürlichen Prozessen gewonnen werden und ständig nachwachsen, bilden sie eine unbegrenzte Ressource.[95] Zudem ist positiv zu attestieren, dass erneuerbare Energien wie Wasser, Wind, Photovoltaik und Solarthermie zum Teil emissionsfrei sind. Aber auch eventuelle CO2 Emissionen zum Beispiel aus Biomasse, werden in einem geschlossenen Kreislauf wieder gebunden, sodass keine zusätzlichen klimaschädlichen Gase freigesetzt werden. Des Weiteren bestehen bei den überwiegend dezentralen Kleinkraftwerken, welche zusätzlich das regionale Handwerk stärken und ein Arbeitsplatzpotential anbieten, keine Sicherheitsrisiken.[96]   Ein weiterer Vorteil liegt in der wirtschaftlichen Planungssicherheit. Ein höherer Anteil an erneuerbaren Energien kann dabei helfen, sich gegen die Risiken von Investitions- oder Finanzierungsmöglichkeiten auf den Öl- und Gasmärkten abzusichern und den Ölpreisschwankungen entgegen zu wirken.[97] Der große Nachteil erneuerbare Energien liegt darin, dass der Energiebedarf allein durch erneuerbare Energien nicht gedeckt werden kann. Zudem sind die Stromerzeugungskosten aus erneuerbaren Energien derzeit noch zu hoch, wobei festzuhalten ist, dass die Produktionskosten durch stetige technische Weiterentwicklung in den letzten zehn Jahren stark reduziert werden konnten. Langfristig und unter günstigen Bedingungen wird erwartet, dass sich die Kosten weiter massiv reduzieren und bis 2020 bei 0,01 bis 0,02 für Geothermie, 0,03 für Wind- und Wasserkraft, 0,04 für moderne Biomasse und 0,05 bis 0,06 US-Dollar je Kilowattstunde für Photovoltaik liegen. Eines der wichtigsten Hindernisse für einen größeren Marktanteil erneuerbarer Energien ist die Anbindung an das Stromnetz. Das erschwert erheblich die Auswahl eines geeigneten Standortes bei der Anbindung an die vorhandene Infrastruktur, etwa beim Zugang zum Stromnetz. Außerdem haben erneuerbare Energie-Projekte deutlich höhere Kosten bei den Anfangsinvestitionen, wohingegen aber nur relativ niedrige Betriebskosten verursacht werden. Die hohen Anfangsinvestitionen schrecken oftmals Investoren ab, was den Zugang zum benötigten Kapital erschwert.[97]
5. Resümee
Im Folgenden soll eine abschließende Bewertung unserer Arbeit gehalten werden.
Nach anfänglichen Disparitäten fand eine gute Zusammenarbeit statt, sodass wir relativ gut mit unserer Partnerarbeit zu Recht gekommen sind,. Im Laufe unserer Facharbeit wollten wir ursprünglich die Realisierbarkeit der Umsetzung des novellierten Erneuerbaren Energien Gesetzes beantworten. Dies ist uns allerdings nicht gelungen, da eine Auflistung der gesamten elektrischen und thermischen Leistung aus erneuerbaren Energien des Landkreises nicht möglich war, was unter anderem daran lag, dass nicht alle Maßnahmen genehmigungspflichtig sind, z.B. das Anbringen von Photovoltaik-Anlagen. Somit mussten wir die energiepolitischen Untersuchungen Beiseite legen und andere Schwerpunkte setzten. Dadurch wurden schwerpunktmäßig Windenergie und Biogas exemplarisch im Landkreis betrachtet. Des Weiteren galt es hierbei deren Grundlage zu analysieren, sodass ökologische Folgen und Voraussetzungen untersucht wurden. Auf Grund der begrenzten Seitenzahl mussten wir hierbei erhebliche Kürzungen vornehmen, jedoch sind beide Beispieltypen in gleichberechtigter Weise behandelt worden. Als epochale Grundlage wurde die Entwicklung der Biogas- und Windtechnologie untersucht, sowie die Entwicklung der Anbauflächen des Landkreises. Im ersten Teil unserer wissenschaftspropädeutischen Arbeit wurden in einer allgemeinen Hinleitung, welche Teile der aktuellen Energiepolitik umfasst, der Fokus abschließend auf die zukunftsträchtigen Erneuerbaren Energien gelenkt. Mit Hilfe zweier Experteninterviews konnten Informationen zur Situation von Biogasanlagen im Landkreis und zum Windpark Wilstedt erlangt werden. Zudem konnten auf Grund der Methode der Geländearbeit Aufschlüsse bezüglich der geoökologischen Voraussetzungen des Maisanbaus bezogen werden. Als weitere Methode diente die Arbeit vor Ort, welche sich durch die Besichtigung einer Windenergieanlage des Windpark Wilstedt ergab. Zudem konnte durch die Methode der Kartenanalyse Wissen über die Standorte von Windenergieanlagen und Biogasanlagen erlangt werden. Außerdem wurde noch das Inhaltsverzeichnis in Form einer Mind-Map angefertigt und ein Portfolio erstellt.  
Kritisch bleibt jedoch zu beäugen, dass die eigens entwickelte Umfrage weniger hilfreich für unsere Informationsfindung war, da die Fragen mehr das Thema Ökonomie als Ökologie behandelten und daher wird die Umfrage nicht direkt mit in die Facharbeit mit einbezogen. Allerdings spiegelt sich die durchaus erkennbare Tendenz wieder, dass die Bürger bereit wären, mehr für erneuerbare Energie zu zahlen. Abschließend ist zu bestätigen, dass der Anteil erneuerbarer Energien in Zukunft steigen wird, wovon auch der Landkreis Rotenburg/Wümme nicht von ausgeschlossen sein wird. Das deuten bereits die rasanten Wachstumsraten von Windkraft an und zusätzlich die sich in Planung befindlichen Biogasanlagen. Gerade im Bereich der Bioenergie werden aufgrund der viehintensiven Gebiete des Landkreises weitere, durch das novellierte EEG geförderte Hofbiogasanlagen entstehen. Sinkende Produktionskosten werden erneuerbare Energie immer konkurrenzfähiger machen, und auch das neue Interesse von Risikokapital an der „grünen“ Branche ist ein klarer Hinweis darauf, dass erneuerbare Energien im Mainstream angekommen sind.

 


[1] Bundesumweltministerium: „Klimaschutz – Die größte umweltpolitische Herausforderung der Menschheit“
[2] Bayer AG; o.J.; S.4
[3] Zitat von Hermann Flohn, deutscher Meteorologe und Klimatologe
[4] Bundesumweltministerium: „Klimaschutz – Die größte umweltpolitische Herausforderung der Menschheit“
[5] Bundesumweltministerium: „Klimaschutzpolitik in Deutschland“
[6] siehe Kapitel 4 Vor- und Nachteile erneuerbarer Energien  
[7] Biogasaufbereitung
[8] siehe Kapitel 3.3.3 Voraussetzungen für Biogasanlagen
[9] siehe Kapitel 3.4.2.3 Voraussetzungen für eine Windenergieanlage
[10] Aus: Pfeffer; 2006; S.2
[11] siehe Kapitel 3.3.5.1 Flächenentwicklung im Landkreis
[12] Grehn, J.; Krause, J.; S.60-66; 2007
[13] Meyers Lexikonredaktion; Band 6, S. 142f.; 1987
[14] Strom-Magazin: „Norden verbraucht am meisten Energie“; 2005
[15] Aus: www.erneuerbare-energien.cc; „Erneuerbare Energien / Regenerative Energien“
 [16]erneuerbareenergiequellen.com; o.J.; „Einleitung in die Energiequellen“
[17] Bundeswirtschaftsministerium: „Primärverbrauch nach Energieträgern“, Tabelle (S.II)
[18]Bundeswirtschaftsministerium: „Politik für Energie“
[19] Umweltproblem siehe Anhang S. III-V
[20] Versorgungsproblem siehe Anhang S. V-VIII
[21] Daher fehlt eine Erläuterung zu Wasserkraft, die nur zum Mahlen von Korn in Wassermühlen im
    Landkreis genutzt wird
[22] Erneuerbareenergiequellen.com; „Die Sonnenenergie“
[23] Bundesumweltministerium: „Kurzinfo Solarenergie“
[24] Vgl. Anhang S. IX oben
[25] Erneuerbareenergiequellen.com; „Die Sonnenenergie“
[26] Vgl. Anhang S. IX f. Fokussierung der Sonnenenergie
[27] Erneuerbareenergiequellen.com; „geothermische Energie“
[28] Abbildung siehe Anhang S. X Mitte
[29] z.B.: Ammoniak oder flüssiges Kohlenstoffdioxid
[30] Quelle und Daten im Text aus: Planet Wissen; „Rat & Tat: Private Erdwärme-Nutzung“
[31] Experteninterview mit Ulrike Jungemann
[32] Vgl. Anhang S.XI, 6.5.1 Entstehung von Biogas
[33] Fachagentur nachwachsende Rohstoffe e.V.: „Biogas – eine Einführung“; S.6-8
[34] Vgl. Anhang S.XV 6.5.3 Zweistufige Biogasanlage; S.XVI Gasaufbereitungsanlage
[35] Fachagentur nachwachsende Rohstoffe e.V.: „Biogas - eine Einführung“; S.6-8
[36] Waizenegger, Bernhard: „Biogas“
[37] Schwenzfeier, Gerhard: „Phase 3 = Bau des Kraftwerks“
[38]Vgl. Anhang S.XVIII Auswertung der Bodenprobe; XIX Düngeempfehlung
[39] Vgl. Anhang S.XXI Auswirkungen des EEG
[40] MT-Energie: „MT-150: Biogasanlagen der Kompaktklasse“
[41] MT-Energie: „Biogas Technologie“; S.3
[42] Experteninterview mit Ulrike Jungemann
[43] MT-Energie: „MT-Referenzen: Effizienz durch Vielfalt“; S. 8-9, S.22
[44] Experteninterview mit Ulrike Jungemann
[45] Vgl. Anhang S.XXIII Karte Landwirtschaft 1979
[46] Vgl. Anhang S.XXIII Karte Landwirtschaft 1999; S.XXIV Karte Landwirtschaft 2007
[47] Biogasforum am niedersächsischen Ministerium für ländlichen Raum; 2007; S.8
[48] Waizenegger, Bernhard: „Biogas“
[49] MT Energie: „MT-150 Biogasanlagen der Kompaktklasse“
[50] BEB Bioenergie AG: „Biogas“
[51] Fachagentur nachwachsende Rohstoffe e.V.: „Handreichung Biogasgewinnung und –nutzung“;
    S.97-98
[52] MT-Energie: „Biogas-Technologie“; S. 5/6
[53] Waizenegger, Bernhard: „Biogas“
[54]Pölking, A., Stiepel, B.: „Bioenergie und Biogasförderung nach dem neuen EEG und ihre Auswirkungen auf Natur und Landschaft“; S. 80
[55] BEB Bioenergie AG: „Biogas“
[56] Leifker, A.; 2009; S.102
[57] Vgl: Entwicklung der landwirtschaftlichen Nutzflächen
[58] Steinert, Konrad: „Maisanbau pfluglos?“
[59] Ascoli, Adriana: „Mais-Anbau im Elsaß in Gefahr“
[60]Pölking, A., Stiepel, B.: „Bioenergie und Biogasförderung nach dem neuen EEG und ihre Auswirkungen auf Natur und Landschaft“; S. 54
[61] Ascoli, Adriana: „Mais-Anbau im Elsaß in Gefahr“
[62] Bundesumweltministerium: „Kurzinfo Erneuerbare Energien“
[63] Bundesverband WindEnergie e.V.: „Das Wichtigste zur Windenergie auf einen Blick“
[64] Meyers Lexikonredaktion; Band 24; S.150f.;1987
[65] andere Möglichkeit: z.B.: Windmühlen
[66] Vgl. Anhang S.XXV Aufbau einer WEA
[67] Gittermast, konischer Stahlrohrturm, Betonturm
[68] Energieroute: „Aufbau und Funktionsweise WEA“
[69] Energieroute: „Aufbau und Funktionsweise WEA“
[70] Bundesumweltministerium: „Kurzinfo Windenergie“
[71] Vgl. Anhang S.XXV Abbildung 2 Auftriebsprinzip
[72] Energieroute: „Aufbau und Funktionsweise WEA“
[73] Bundesverband WindEnergie e.V.: „Das Wichtigste zur Windenergie auf einen Blick“
[74] Zevener Zeitung vom 02. März 2009; S.23
[75] technik.ph-gmuend.de/Projekte/Energietechnik/Windenergie/Windenergie.doc; S. 3
[76]J.P. Molly-Dewi GmbH: „Status der Windenergienutzung in Deutschland“; S. 1; Stand: 31.12.2008
[77]J.P. Molly-Dewi GmbH: „Status der Windenergienutzung in Deutschland“; S. 11; Stand:
    31.12.2008
[78]J.P. Molly-Dewi GmbH: „Status der Windenergienutzung in Deutschland“; S. 13; Stand:
    31.12.2008
[79] Zevener Zeitung vom 02. März 2009, S.23; siehe Anhang S. XXIX Abbildung 1
[80] Zevener Zeitung vom 02. März 2009, S.23
[81] J.P. Molly-Dewi GmbH: „Status der Windenergienutzung in Deutschland“; S. 8; Stand: 31.12.2008
[82] Experteninterview mit Jakob Schnackenberg
[83] Vgl. Anhang S. XXXI „Historischer Rückblick“
[84] Vgl. Anhang S .XXXII „Windanlagenausbau in Deutschland“ im Anhang
[85] Vgl. Anhang S. XXIV „Zukunft der Windenergie“
[86] Bundesverband WindEnergie e.V.: „Das Wichtigste zur Windenergie auf einen Blick“
[87] Michael-Otto-Institut: „Windräder schaden vor allem Rastvögeln“; neue Studie im NABU, Oktober 2008, S. 23
[88] Bach, Lothar; 2006; S.15 Tabelle
[89] Bach, Lothar; 2006; S.5
[91] Norff, Hermann; 2001
[92] Windpower.org: „Schallentwicklung von Windkraftanlagen“
[93] Windpower.org: „Schatten von Windkraftanlagen“
[94] Experteninterview mit Jakob Schnackenberg
[95] Jordan, Katrin: „Barrieren für den Ausbau erneuerbarer Energien“
[96] HMI: „Vor- und Nachteile der verschiedenen Energieträger“
[97] Jordan, Katrin: „Barrieren für den Ausbau erneuerbarer Energien“

 

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